Pressemeldung
Am Montag veranstaltete das Deutsche Ostforum München e.V. eine Botschafterkonferenz, bei der die Botschafter aller 7 westlichen Balkanländer (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien) vertreten waren. Zusammen mit dem Botschafter der Republik Österreich, Herrn Dr. Ralph Scheide und der Bayerischen Staatsministerin für Europaangelegenheiten, Frau Emilia Müller diskutierten sie die Perspektiven ihrer Länder.
In einer bis dato kaum gekannten Einmütigkeit hoben die obersten Vertreter dieser Länder in der Bundesrepublik die Bedeutung der Region als Ganzes hervor und bekannten sich zu seiner friedvollen Zukunft unter dem Dach der Europäischen Union. Politische, religiöse und ethnische Fragen traten bei der Formulierung dieser Vision in den Hintergrund. Alle Vertreter dieser Länder waren sich einig, dass der Weg zur zur Vollmitgliedschaft der Europäischen Union ein „Marathon“ werde. Die Bereitschaft aller, diesen beschwerlichen Lauf gemeinsam zu unternehmen und dabei die Region mit ihrem Gesamtpotential ganzheitlich zu nutzen, wurde ausdrücklich betont.
Mit diesem Bekenntnis wurde ein hoffnungsvoller Schritt für die westlichen Balkanländer in Richtung notwendige Stabilisierung, Weiterentwicklung der Volkswirtschaften und Heranführung an die Europäische Union getan.
Von den anwesenden Vertretern der bayerischen Unternehmen wurden diese Perspektiven mit Überraschung und Genugtuung aufgenommen. Bei anschließenden Gesprächen mit den Botschaftern wurden erste potentielle Investitionsmöglichkeiten besprochen.
Diese Konferenz ist insofern von Bedeutung, als noch nie zuvor die Botschafter aller Balkanländer in überraschender Einigkeit und Harmonie vor Vertretern deutscher Unternehmen die Perspektiven dieser Region nicht nur für den jeweiligen Einzelstaat erörterten, sondern die Bedeutung der Zusammengehörigkeit des Balkans als einheitliche Region hervorgehoben haben.
DOM Deutsches Ostforum München wird auch weiterhin die Plattform für einen
Erfahrungsaustausch mit diesen osteuropäischen Ländern stellen und hierbei die
notwendigen, aktuelle Informationen und Ausblicke bieten.